Es war am Männertag 2011, also alles noch recht frisch (was nicht heisst, dass ich mich an alles erinnern kann). Wie es meistens so ist, wenn es am Ende ganz dicke kommt: mir war lange Zeit nicht wirklich nach Männertag oder gar trinken. Erst spät besuchte mich mein bester Kumpel und man fing langsam mit Bier an, bevor man - immer noch mit Bier - per Rad an der hiesigen Elbe entlang radelte. Dann kam mal hier ein Schnäppes, da ein Schnäppes und so landeten wir letzten Endes auf einer Open Air-Elektro-Party auf der Elbwiese. Da kam dann noch tschechischer Absinth zur Party im Magen - einer musste ja nachschauen, ob es schon gut läuft.
Der Rest des Abends lief dann von ganz alleine und teilweise ohne mein Zutun: Bier holen mit dem Rad endete im ersten Abflug ins hohe Gras...leider mitsamt Graben. Dann fehlt einiges, bis zur Heimfahrt, die ähnlich weiter ging. Mal ging es rechts, mal links in den Graben...ungefähr 10 Schrammen und 2 riesige blaue Flecken (von der Fahrradstange, die bei jedem Sturz auf meinen Oberschenkel schlug) gab es zu zählen. Einige Spuren sind selbst jetzt noch zu finden. Gekotzt habe ich natürlich auch. Und ich kam auch nur bis zu meinem Kumpel (er lag auch des Öfteren im Gras), auf dessen Couch ich dann herumkomatöste.
Erstaunlich war übrigens die Tatsache, dass - so schwierig es auch war - Fahrrad fahren besser ging als laufen. Da hatte ich so richtig schlimme Schlagseite und landete noch öfter im Gras.
Und noch erstaunlicher war, dass ich weder etwas verloren, noch irreparable Schäden am Fahrrad zu beklagen hatte. Nur ein verbogenes Schutzblech, aber mir selbst ging es ja am nächsten Morgen ähnlich.
Ende! Und Schluss!
Der Blog zum Schwanzvergleich, denn Geschmäcker sind zwar verschieden aber nur bei diesen beiden Herren immer ansehnlich...möge an diesem Ort stets die bessere Idee, der schönere Link, die größere Brust gewinnen...
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Montag, 18. Juli 2011
Mittwoch, 23. Juni 2010
Köpkes 3 apokalyptischste Abstürze (2/3)
Stellen wir uns vor, der olle Köpke wird zu einem Geburtstag zweier Herren eingeladen, die in einer Cocktailbar feiern wollen. Stellen wir uns des Weiteren vor, dass es alle Getränke (und ja, auch das Essen) kostenlos gibt. Also, ich stell es mir nicht nur vor, ich erinnere mich. Und es ist eine tolle Erinnerung! Die Cocktailkarte wurde mal querbeet durchgetrunken. Altbekannte Lieblinge (Mai Tai) und unbekannte Neulinge (Moscow Mule)...alles dabei. Teure als auch günstigere - sofern man davon überhaupt sprechen konnte, denn es war keine 3,65 Euro-Cocktail-to-Go-Bar (ja, da gibt es zwei in Dresden und die sind auch witzig). Man saß also in lustiger Runde, trank, saß, quatschte, trank, saß, trank noch mehr und gönnte sich auch mal ein Getränk (und ja, ich hab auch was gegessen...lass ich mich doch nicht lumpen, wenn es für lau ist! Da bin ich halt Ossi.).
Später ging es dann geschlossen zum Tanz (auch kostenlos) mit noch mehr Getränken (nicht mehr kostenlos). Ich traf noch einige bekannte Gesichter, tanzte mit meinen Mädels und dann wurde mir sogar noch ein Angebot gemacht, welches ich nicht ausschlagen konnte und wollte. Aber davor ging es dann noch in eine weitere Bar, bis es so ungefähr um 8 Uhr Morgens war...ich war nun wirklich raus, total kaputt, betrunken (aber nicht gekotzt, was eh sehr selten und wenn dann absichtlich vorkommt) und allgemein fertig mit der Welt. Aber, kein Thema, denn ab ins Taxi mit dem "Angebot" und nach Hause. Was dann geschah können sich einige vielleicht denken...es gab jedenfalls noch Wein zum Ausklang.
Soweit ich weiss, hatte ich weder einen Kater am nächsten Tag, noch schwor ich mir, nie wieder zu trinken (auch nichts im Speziellen)...eigentlich wollte ich das Ganze am Liebsten noch einmal wiederholen. Ein "Absturz" nach meinem Geschmack also! :-p
Später ging es dann geschlossen zum Tanz (auch kostenlos) mit noch mehr Getränken (nicht mehr kostenlos). Ich traf noch einige bekannte Gesichter, tanzte mit meinen Mädels und dann wurde mir sogar noch ein Angebot gemacht, welches ich nicht ausschlagen konnte und wollte. Aber davor ging es dann noch in eine weitere Bar, bis es so ungefähr um 8 Uhr Morgens war...ich war nun wirklich raus, total kaputt, betrunken (aber nicht gekotzt, was eh sehr selten und wenn dann absichtlich vorkommt) und allgemein fertig mit der Welt. Aber, kein Thema, denn ab ins Taxi mit dem "Angebot" und nach Hause. Was dann geschah können sich einige vielleicht denken...es gab jedenfalls noch Wein zum Ausklang.
Soweit ich weiss, hatte ich weder einen Kater am nächsten Tag, noch schwor ich mir, nie wieder zu trinken (auch nichts im Speziellen)...eigentlich wollte ich das Ganze am Liebsten noch einmal wiederholen. Ein "Absturz" nach meinem Geschmack also! :-p
Dienstag, 22. Juni 2010
Blairs 3 apokalyptischste Abstürze (2/3)
Okay, mein zweiter Absturz. Keine Ahnung wann genau, ich weiß nur noch das ich jung genug war Kümmelschnaps zu trinken. Und Goldkrone. Sowie andere farblich ansprechende süßere Liköre. Eigentlich war ich an diesem Abend dafür zuständig das sich die Kinder eines Ferienlagers nachtgemäß verhalten sollten…also schlafen.
Dazu ist es nicht unnützlich klare Gedanken zu haben und deutlich sprechen zu können. Nun, beides klappte zu fortgeschrittener Stunde dann einfach gar nicht mehr. Ich erinnere mich noch düster das ich mich mit einer schlappen Handbewegung, die eine Art „Tschüss!“ andeuten sollte, verabschiedete um in mein Zimmer zu…irgendwas, gehen oder krauchen war es jedenfalls nicht, aber ich kam an!
Dort schwankte ich zum geöffneten Fenster, blickte in die Wipfel der auf der anderen Straßenseite stehenden Bäume und erbrach mich in einem eleganten Bogen aus dem Fenster auf die Straße. Ein bisschen ging daneben, so dass ich noch Tage später die Leihgabe eines Freundes, einen Kassettenrekorder aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, reinigen musste. Der hatte nämlich recht viele kleine Rillen die nun…“aufgefüllt“ worden waren.
Nach dieser Nacht beschloss ich das übliche „Nie wieder!“…und habe es bis heute eingehalten…ich habe seitdem nie wieder Kümmelschnaps getrunken. Denn der war schuld!
Dazu ist es nicht unnützlich klare Gedanken zu haben und deutlich sprechen zu können. Nun, beides klappte zu fortgeschrittener Stunde dann einfach gar nicht mehr. Ich erinnere mich noch düster das ich mich mit einer schlappen Handbewegung, die eine Art „Tschüss!“ andeuten sollte, verabschiedete um in mein Zimmer zu…irgendwas, gehen oder krauchen war es jedenfalls nicht, aber ich kam an!
Dort schwankte ich zum geöffneten Fenster, blickte in die Wipfel der auf der anderen Straßenseite stehenden Bäume und erbrach mich in einem eleganten Bogen aus dem Fenster auf die Straße. Ein bisschen ging daneben, so dass ich noch Tage später die Leihgabe eines Freundes, einen Kassettenrekorder aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts, reinigen musste. Der hatte nämlich recht viele kleine Rillen die nun…“aufgefüllt“ worden waren.
Nach dieser Nacht beschloss ich das übliche „Nie wieder!“…und habe es bis heute eingehalten…ich habe seitdem nie wieder Kümmelschnaps getrunken. Denn der war schuld!
Montag, 10. Mai 2010
Köpkes 3 apokalyptischste Abstürze (1/3)
Vorneweg: ich bin noch nicht so alt wie blair und trink auch erst seit meinem 18. Lebensjahr, also verzeiht meine geringe Ausbeute. Zudem hatte ich in meinem bisherigen Leben auch nur ein einziges Mal nachweislich einen Blackout.
Wie dem auch sei, so gab es mal eine Zeit besonders exzessivem Trinkens, was auf eine (für mich damals) schreckliche Trennung und viel Rest-Zivi-Gehalt zurück zu führen war. Zudem war damals Jackass eine große Nummer und auch mein Kumpel J. (Initiale geändert) und ich amüsierten uns über den Mist köstlich. Es war also fast normal, dass wir in Hecken oder zwischen Mülleimern landeten - aus Spaß. Einmal standen wir im Sommer zu dritt im Dreieck, ohne Oberbekleidung und wir zogen unsere Handrücken (und im Idealfall nur die Spitze unserer Finger) über den Oberarm eines unserer Nachbarn...wir hatten 2 Wochen erst blaue, dann grüne, später auch regenbogenfarbene Arme, die fürchterlich schmerzten. Den Spaß war es wert.
Jeeedenfalls kamen wir also eines Abend - dicht wie russische Matrosen auf Landgang in Amsterdam - aus dem Club unserer Wahl. Als wir bei dieser Haltestelle vorbei kamen, hatten wir eine witzige Idee:
Wir springen von Hinten an die Scheibe und erschrecken die wartenden Leute. Bedenkt unseren Zustand...da war das witzig.
Blöd war dann halt nur, dass der gute J. und seine 95kg glatt durch die Scheibe flog und auf dem Schoß einer jungen Dame landete. Das "Sicherheitsglas" zerbarst natürlich in tausende Teile und ich konnte grad so noch die Kurve kratzen, bevor ich auch noch durchlief. Er rappelte sich eigentlich recht schnell auf und lief einfach weiter. Mir kam dann der mutmaßliche Freund der Dame hinterher und fragte mich, ob ich denn der Verursacher sei, was ich natürlich (lachend) verneinte. Auf seine Frage, wer es gewesen sei, antwortete ich ziemlich dämlich und ich rätsel immer noch, wieso ich dafür keine aufs Maul bekam:
Als ich dann am nächsten Morgen aufwachte, saß ich immer noch neben J., welcher sich im Halbschlaf der festgegrindeten Kleidung entledigt haben musste. Der Anblick war...sagen wir so: ich war plötzlich nüchtern.
Er hat übrigens immer noch Narben von dem Abend. Von wegen Sicherheitsglas. Ich hoffe nur, die Dame hat keine schwerwiegenden Verletzungen davon getragen und für die Scheibe tut es mir auch leid. Aber eine Erinnerung mehr, die ich meinen Enkeln erzählen kann! :D
Wie dem auch sei, so gab es mal eine Zeit besonders exzessivem Trinkens, was auf eine (für mich damals) schreckliche Trennung und viel Rest-Zivi-Gehalt zurück zu führen war. Zudem war damals Jackass eine große Nummer und auch mein Kumpel J. (Initiale geändert) und ich amüsierten uns über den Mist köstlich. Es war also fast normal, dass wir in Hecken oder zwischen Mülleimern landeten - aus Spaß. Einmal standen wir im Sommer zu dritt im Dreieck, ohne Oberbekleidung und wir zogen unsere Handrücken (und im Idealfall nur die Spitze unserer Finger) über den Oberarm eines unserer Nachbarn...wir hatten 2 Wochen erst blaue, dann grüne, später auch regenbogenfarbene Arme, die fürchterlich schmerzten. Den Spaß war es wert.
Jeeedenfalls kamen wir also eines Abend - dicht wie russische Matrosen auf Landgang in Amsterdam - aus dem Club unserer Wahl. Als wir bei dieser Haltestelle vorbei kamen, hatten wir eine witzige Idee:
Wir springen von Hinten an die Scheibe und erschrecken die wartenden Leute. Bedenkt unseren Zustand...da war das witzig.
Blöd war dann halt nur, dass der gute J. und seine 95kg glatt durch die Scheibe flog und auf dem Schoß einer jungen Dame landete. Das "Sicherheitsglas" zerbarst natürlich in tausende Teile und ich konnte grad so noch die Kurve kratzen, bevor ich auch noch durchlief. Er rappelte sich eigentlich recht schnell auf und lief einfach weiter. Mir kam dann der mutmaßliche Freund der Dame hinterher und fragte mich, ob ich denn der Verursacher sei, was ich natürlich (lachend) verneinte. Auf seine Frage, wer es gewesen sei, antwortete ich ziemlich dämlich und ich rätsel immer noch, wieso ich dafür keine aufs Maul bekam:
"Der Wind, der Wind, das himmlische Kind."Kein Witz. Jedenfalls gingen wir einfach weiter zu unserem Stamm-Döner, J. blutete den Laden und Klo voll, wo er schon ein paar Glasstückchen entfernte, und beim Verzehr auf seiner Couch schliefen wir beide im Sitzen ein.
Als ich dann am nächsten Morgen aufwachte, saß ich immer noch neben J., welcher sich im Halbschlaf der festgegrindeten Kleidung entledigt haben musste. Der Anblick war...sagen wir so: ich war plötzlich nüchtern.
Er hat übrigens immer noch Narben von dem Abend. Von wegen Sicherheitsglas. Ich hoffe nur, die Dame hat keine schwerwiegenden Verletzungen davon getragen und für die Scheibe tut es mir auch leid. Aber eine Erinnerung mehr, die ich meinen Enkeln erzählen kann! :D
Donnerstag, 15. April 2010
Blairs apokalyptischste Abstürze (1/3) ...
Ein sehr bedeutender ereignete sich (glaube ich zumindest) im Spätsommer 1992 im Rahmen einer größeren Gartenparty in Berlin-Pankow. Ich war jung und hatte kein Geld. Daher einigte ich mich mit einem Freund darauf eine Flasche des übelsten und billigsten Whiskyfusels den Aldi zu bieten hatte als Mitbringsel beizusteuern.
Dort angekommen leerten wir gemeinsam die Flasche (halb und halb gemixt mit Cola) innerhalb von einer halben Stunde. Dann wurde mir übel, ich entschied mich also keinen Schnaps mehr zu trinken und wählte (jung und dumm) ausgerechnet Bier. Kurz darauf übergab ich mich zum ersten Mal und beschloss (erwähnte ich bereits das ich jung und dumm war?) nun lieber Wein zu trinken. Den Guten aus´m Tetra-Pack. Was dann folgte habe ich nur noch bruchstückhaft in Erinnerung.
- einer der Gastgeber machte sich über mich lustig als ich wankend auf einer Mauer saß; ich kotzte ihm auf die Schuhe
- im gesamten Garten verteilte ich kleinere Kotzhaufen in Art und Form von Maulwurfshügeln
- irgendjemand schrie "Eisern Union" worauf aus dem Dunkel der Nacht eine Bierflasche geflogen kam die mich nur knapp verfehlte
- ein Freund setze den Gartentisch der Gastgeber in Brand als er versuchte ein kleines Feuerchen auf dem Tisch zu machen
Den Weg zur S-Bahn konnte ich nur auf beiden Seiten gestützt bewältigen und natürlich schlief ich ein und landete an der Endhaltestelle. (gefühlt kurz vor der Ostseeküste)
Zu Hause angekommen erbrach ich mich noch ein paar Mal und erinne mich noch sehr gut daran wie ich in der Küche sitzend von meinem Großvater für meinen Zustand verarscht wurde.
Nie wieder Whisky. Zumindest das.
Dort angekommen leerten wir gemeinsam die Flasche (halb und halb gemixt mit Cola) innerhalb von einer halben Stunde. Dann wurde mir übel, ich entschied mich also keinen Schnaps mehr zu trinken und wählte (jung und dumm) ausgerechnet Bier. Kurz darauf übergab ich mich zum ersten Mal und beschloss (erwähnte ich bereits das ich jung und dumm war?) nun lieber Wein zu trinken. Den Guten aus´m Tetra-Pack. Was dann folgte habe ich nur noch bruchstückhaft in Erinnerung.
- einer der Gastgeber machte sich über mich lustig als ich wankend auf einer Mauer saß; ich kotzte ihm auf die Schuhe
- im gesamten Garten verteilte ich kleinere Kotzhaufen in Art und Form von Maulwurfshügeln
- irgendjemand schrie "Eisern Union" worauf aus dem Dunkel der Nacht eine Bierflasche geflogen kam die mich nur knapp verfehlte
- ein Freund setze den Gartentisch der Gastgeber in Brand als er versuchte ein kleines Feuerchen auf dem Tisch zu machen
Den Weg zur S-Bahn konnte ich nur auf beiden Seiten gestützt bewältigen und natürlich schlief ich ein und landete an der Endhaltestelle. (gefühlt kurz vor der Ostseeküste)
Zu Hause angekommen erbrach ich mich noch ein paar Mal und erinne mich noch sehr gut daran wie ich in der Küche sitzend von meinem Großvater für meinen Zustand verarscht wurde.
Nie wieder Whisky. Zumindest das.
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